Ein Tag als Werksleiterin bei Henkel
Bei der diesjährigen Aktion „Meine Position ist spitze!“ von ChemCologne konnte sich Theresa Mohnen aus der Q1 nach erfolgreicher Bewerbung durchsetzen und gewann einen Tag auf dem Chefsessel bei Henkel in Düsseldorf.
Eva Maria Berners hat ein Interview mit ihr geführt, in dem Theresa von diesem besonderen Tag berichtet.
Was waren deine Beweggründe, dich bei der Aktion „Meine Position ist spitze“ zu bewerben?
Ich fand es sehr spannend, einmal die Möglichkeit zu bekommen, die Aufgaben einer Führungskraft und die Abläufe in einem international agierenden Industrieunternehmen kennenzulernen. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, die Werksleiterin der Klebstoffproduktion bei Henkel in Düsseldorf für einen Tag begleiten zu dürfen und viele interessante Einblicke zu bekommen.
Wie sieht denn die Produktpalette von Henkel aus?
Henkel zählt weltweit zu den führenden Unternehmen in den Bereichen Klebstofftechnologien und Konsumgüter. Der Geschäftsbereich Adhesive Technologies entwickelt Klebstoffe, Dichtstoffe und funktionale Beschichtungen für zahlreiche Industrien, wie Verpackung, Bau und Automobil. Bekannte Marken sind Pritt, Loctite und Pattex. Zum Geschäftsbereich Consumer Brands gehören Marken wie Persil, Pril, Bref, Schwarzkopf, Syoss und got2b.
Wie muss man sich den Aufgabenbereich einer Werksleiterin vorstellen?
Als Werksleiterin trägt man die Verantwortung für die gesamte Produktion im Werk. Zu den Aufgaben gehören die Planung und Überwachung von Produktionsprozessen, die Sicherstellung der Qualität der Produkte sowie die Führung des Teams. Dabei geht es auch darum, die Arbeitssicherheit zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass Maschinen und Anlagen einwandfrei funktionieren.
Zusätzlich ist die Werksleiterin für die Einhaltung von Lieferterminen und die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen zuständig, wie Einkauf oder Logistik. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Kosten- und KPI-Management, um die Wirtschaftlichkeit des Werks sicherzustellen.
In welche Bereiche hast du Einblicke erhalten?
Ich habe sehr vielfältige und interessante Einblicke gewonnen. Ich war bei Shopfloor- und Teammeetings der Abteilungsleitungen zur operativen Steuerung dabei. In den Meetings wurde deutlich, wie sehr unter anderem Produktion, Qualitätssicherung, Zeit- und Personalmanagement miteinander vernetzt sind und durch die Führungspersonen gesteuert werden müssen. Außerdem habe ich Einblicke in die Kennzahlenanalyse und Entscheidungsfindung bekommen.
Konntest du auch die Produktionsbereiche kennenlernen?
Ja, ich habe die Werksleiterin auf einem ihrer Kontrollrundgänge zur Bewertung von Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltaspekten in der Produktion begleitet. Dabei habe ich auch Einblicke in die Mitarbeiterführung und Kommunikation im Produktionsumfeld bekommen. Die Werksleiterin hat mich außerdem durch die Prittstift-Produktion geführt und mir die einzelnen Produktionsprozesse bis zum Endprodukt erklärt. Das war sehr interessant.
Des Weiteren habe ich Einblicke in die Laborprozesse und die Qualitätssicherung erhalten.
Sehr beeindruckend war auch das moderne Inspiration Center, in dem Forschung betrieben wird und Besucher empfangen werden.
Hat dich dieser Tag hinsichtlich deiner Berufsorientierung weitergebracht?
Ja, auf jeden Fall. Es war sehr spannend, einmal die Möglichkeit zu haben, die vielfältigen Aufgaben einer Führungskraft eines großen, international agierenden Unternehmens kennenzulernen. Außerdem war es sehr inspirierend, im Gespräch mit den Führungskräften mehr über deren individuelle Werdegänge zu erfahren.
Theresa Mohnen, Q1 und Eva-Maria-Berners, Chemielehrerin






