„Wo brauche ich Licht?“ Weihnachtsgottesdienste an unserer Schule
„Wo brauche ich Licht? Woran erkenne ich, dass es in dieser Situation bereits Hoffnung gibt, sozusagen kleine Lichter? Und wem könnte ich selbst Licht schenken?“
Diese Fragen dienten als zentrale Impulse der Weihnachtsgottesdienste an unserer Schule. Ein Auszug aus der Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas lenkte den Blick auf die Situation der Heiligen Familie: Maria und Josef mussten Jesus in einem Stall zur Welt bringen; keine gemütliche, sondern eine von Unsicherheit, Leid und Verzweiflung geprägte Situation. Und doch erschien gerade in dieser Dunkelheit ein Licht, in dem das Göttliche erfahrbar wurde.
Die Schülerinnen und Schüler waren eingeladen, auf einem Stern symbolisch kleine Bilder zu zeichnen. Sie hielten darin Situationen fest, in denen scheinbar kein Licht vorhanden ist, und suchten zugleich nach Hoffnungsstrahlen, die dennoch sichtbar werden können.
Auch die Gestaltung der Bühne griff dieses Thema auf: Ein riesiger Stern, Engel und ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum voller Lichter schufen eine stimmungsvolle Atmosphäre und machten das Motiv von Licht und Hoffnung sichtbar.
Jede Schülerin und jeder Schüler nahm den eigenen Stern als Andenken mit, verbunden mit der Einladung, ihn an die eigene Weihnachtskrippe zu Hause zu stellen. Er sollte als kleine Erinnerung in den Ferien dienen, dass wir in der Dunkelheit nicht allein sind: Der Retter ist da!
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und euch eine ruhige und gesegnete Weihnachtszeit. Möge das Licht von Weihnachten euch begleiten, Hoffnung schenken und daran erinnern, dass wir auch in dunklen Momenten nicht allein sind.
Euer Schulseelsorger











