Theaterexkursion 9e/f: Der Besuch der alten Dame

Am 10.03.2026 fuhren die Klassen 9e und 9f gemeinsam mit Frau Becker, Frau Irlenbusch und Herrn Küpper zum Horizont-Theater am Thürmchenswall in Köln. Die Theaterexkursion wurde im Rahmen der Unterrichtsreihe im Fach Deutsch zum Drama „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt durchgeführt.

Vom Kölner Bahnhof aus ging es für die Gruppe zu Fuß zum Horizont-Theater. Das Theater befindet sich im Keller des Gebäudes und hat Platz für bis zu 90 Zuschauerinnen und Zuschauer, sodass es durch die beiden Klassen bereits gut gefüllt war und die Aufführung dadurch umso exklusiver und privater wirkte. Die direkte Nähe zur Bühne und zum Ensemble sorgte für eine besondere Atmosphäre und ermöglichte es, direkt in das Stück einzutauchen. Die Schauspieler führten die tragische Komödie mit viel Leidenschaft und größtenteils textnah auf, sodass einigen Schüler/innen kleinere Abweichungen sofort auffielen. Insgesamt gelang es dem Ensemble, der Schülergruppe die Dramenhandlung nochmal näher – im wahrsten Sinne – vor Augen zu führen. Dass auch den meisten Schüler/innen die Aufführung gefallen hat, ließ sich daran erkennen, dass jenes Publikum voller Experten während der Inszenierung aufmerksam zuhörte und sich auch noch auf dem Rückweg zum Bahnhof über das Stück austauschte. Der Tag endete mit der Ankunft in Schleiden, sogar so, dass diejenigen, die von dort aus mit dem Bus nach Hause fahren wollten, pünktlich Anschluss finden konnten. Alles in einem war der Tag nicht nur dramaturgisch, sondern auch verkehrstechnisch rundum gelungen!

Erik Küpper

 

Eindrücke von Schülerinnen zur Theateraufführung im „Horizont“:

Paula Züll:

Wir waren im Horizont Theater in Köln und habe mir das Stück „Der Besuch der alten Dame“ angeschaut. Besonders positiv fand ich, dass die Schauspieler ihre Rollen sehr gut gespielt haben. Man konnte die Emotionen und die Handlung gut verstehen. Außerdem hat das Stück sehr viel Spaß gemacht und war spannend anzusehen. Auch das Licht, die Bühne und die Musik waren sehr gut eingesetzt und haben gut zum Stück gepasst. Deshalb würde ich das Stück auf jeden Fall weiterempfehlen.
Es gab aber auch ein paar negative Punkte. Während der Aufführung haben einige Schauspieler auf der Bühne geraucht. Obwohl es eine Absaugung gab, fand ich den Geruch trotzdem nicht angenehm. Insgesamt war es aber ein sehr gutes Theatererlebnis.

Maria Rizzato:

Das Theaterstück hat mich insgesamt sehr beeindruckt. Besonders gefallen hat mir, wie die Schauspieler ihre Rollen dargestellt haben. Besonders die Figur Alfred Ill wurde sehr eindrucksvoll gespielt. Aber auch alle anderen Rollen wurden sehr gut gespielt. Man konnte die Veränderung der Figuren im Laufe des Stückes deutlich erkennen, vor allem bei der Bürgermeisterin, dem Pfarrer und dem Polizisten. Die Schauspielerin, die Clarie Zachanassian gespielt hat, wirkte sehr selbstbewusst und beeindruckend auf der Bühne. Die Emotionen wirkten sehr echt, sodass man sich gut in die Figuren hineinversetzten konnte. Dadurch wurde die Geschichte sehr lebendig und spannend. Auch die Bühne war gut gestaltet. Mit einfachen Mitteln wurde eine Atmosphäre geschaffen, die perfekt zur Handlung gepasst hat, sodass bestimmte Szenen noch intensiver wirkten.

Franziska Heinen:

Unten im Theater angekommen, haben wir den Theater-Saal gesehen … Einen alten Kellerraum, der schwarz gestrichen war mit einer kleinen Bühne und drei Stuhlreihen. Die Schauspieler hatten die Aufgabe, mehrere Rollen zu spielen, was ich etwas schade gefunden habe, da man dadurch immer mal wieder „rausgekommen“ ist. Ein weiterer Kritikpunkt war das Rauchen. Da auch in dem Buch geraucht wurde, haben die Schauspieler dies auch auf der Bühne gemacht, was ich etwas bedenklich fand.
Insgesamt fand ich den Gedanken unserer Lehrer, uns die Lektüre durch ein Theaterstück näher zu bringen, sehr schön, da  in unserer heutigen Generation das Besuchen des Theaters immer mehr in Vergessenheit  gerät und auch immer weniger gefördert wird.