Unsere Klassenfahrt nach Ahrweiler (6a, b und e)
Am 6. Juli ging es für die Klassen 6a, b und e auf Klassenfahrt ins Ahrtal – genau genommen nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dabei waren ebenfalls die Lehrer und Lehrerinnen Frau Schell, Herr Salentin, Frau Berens, Frau Compère, Frau Irlenbusch und Herr Weber-Reddelien. Leider endete die Klassenfahrt schon drei Tage später am 8. Juli.
Direkt nach der Ankunft in der Jugendherberge ging es kurz in einen Aufenthaltsraum, wo wir unser Gepäck abstellen konnten. Für alle Klassen ging es gleich darauf zu Fuß zu einem nahen gelegenen großen Spielplatz, wo wir ungefähr zwei Stunden blieben. Zu erreichen war dieser in ca. zehn Minuten. Dort angekommen konnten wir etwas essen, aber auch ganz viel mit unseren Freunden spielen, reden oder einfach Quatsch machen. Während wir uns dort selber unterhielten, haben alle Lehrer und Lehrerinnen sich zusammengesetzt und überlegt, wer mit wem auf ein Zimmer kommen könnte. Nach zwei Stunden Spaß ging es dann wieder zurück zur Jugendherberge, wo schon ein gekochtes warmes Mittagessen auf uns wartete. Nachdem wir gegessen haben, trafen wir uns wieder im Aufenthaltsraum, wo uns mitgeteilt wurde, mit wem wir auf einem Zimmer sind. Dann hatten wir eine viertel Stunde Zeit uns in unserem Zimmer einzurichten und die Betten zu beziehen. Als das erledigt war, trafen wir uns in der Lobby, um gemeinsam los zu einem ebenfalls nahegelegenen Kletterpark zu laufen. Dies dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Dort wurde uns erst einmal alles erklärt und gezeigt, wie wir den Klettergurt anlegen müssen. Außerdem wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe machte den Parcours und die zweite Gruppe ging erst einmal in ein Kletternetz, wo man den Ausweg finden musste, um heraus zu gelangen. Es gab insgesamt drei Parcours und eine lange Seilbahn. An jedem Ende eines Parcours gab es ebenfalls eine weitere Seilbahn, die man rutschen musste, um ihn abzuschließen. Währenddessen sind auch die Lehrer ein wenig mit geklettert, haben aber auch ein paar Fotos von uns gemacht. Der Kletterpark war für ein paar Kinder etwas hoch, da er zwischen drei bis vier Metern hoch war. Aber dieses Problem wurde leicht gelöst, indem andere sich gegenseitig Mut gemacht haben. Nach ungefähr drei bis vier Stunden liefen wir dann wieder zurück zur Jugendherberge, wo wir dann noch etwas Freizeit hatten bis zum Abendessen. Meistens gab es auch zum Abendessen warmes Essen wie zum Beispiel Spätzle mit Gulasch. Abends nach dem Abendessen gaben alle das Handy ab und konnten dann bis neun Uhr draußen oder im Zimmer Zeit verbringen. Ab zehn Uhr musste dann jeder auf sein Zimmer gehen. Dort durften wir noch ein bisschen leise mit den Zimmerpartnern reden. Am nächsten Morgen gab es dann von halb acht bis neun Frühstück. Es gab eine große Auswahl, wie zum Beispiel Brötchen, Müsli aber auch Toast und ganz viel aufschnitt. Nachdem alle gefrühstückt hatten, gab es noch ungefähr eine viertel Stunde Freizeit und direkt danach gingen alle Klassen – natürlich Klasse für Klasse – in die Altstadt, die auch nur 20 Minuten zu Fuß entfernt war. Dort erwartete jede Klasse eine Stadtrallye, bei der man in kleinen Gruppen Fragen über die Altstadt beantworten musste, zum Beispiel über die vier Tore. Dafür hatten wir insgesamt zwei Stunden zeit. Wenn man aber früher fertig wurde, durfte man mit dem mitgebrachten Taschengeld noch ein wenig durch die Stadt bummeln. Nachdem das auch erledigt war, ging es wieder zurück zur Jugendherberge, wo wir dann ein bisschen Freizeit hatten bis zum Mittagessen. Nachdem wir zu Mittag aßen, ging es für uns direkt wieder los Richtung Altstadt. Doch wir gingen noch ein bisschen weiter bis zur Römervilla, wo uns viel erzählt wurde über ein großes Haus. Dort standen sogar Ruinen von einem solchen Haus. Es war einfach nur riesig. Leider blieb nur der eher untere Teil des Hauses sichtbar. Aber ein Mitarbeiter von dort meinte, dass es bald mehr zum Anschauen geben würde. Es war sehr spannend dort erklärt zu bekommen, wie die Römer früher lebten und was für Zimmer sie alle hatten. Sie hatten zum Beispiel ein ganzes Badehaus mit drei Räumen. Nachdem wir aufmerksam zugehört und erst mal etwas getrunken hatten, weil es so heiß war, gingen wir wieder in die Altstadt, wo wir dann nochmal eine Stunde Freizeit hatten, die wir mit unseren Freunden verbringen konnten. Manche holten sich nur ein Eis in der Eisdiele gegenüber und quatschten dann ein wenig und manch andere gingen ein wenig durch die Stadt. Als die Stunde vorbei war, sind wir wieder zurück zur Jugendherberge und hatten kurz Zeit, um unsere Sachen wegzubringen und uns kurz frisch zu machen. Gleich darauf gab es dann auch schon wieder etwas zu essen und wir konnten nach der Besprechung der Regeln den Rest des Abends bis neun Uhr genießen. Denn um neun trafen wir uns alle wieder im Aufenthaltsraum und dort haben wir gemeinsam mit allen Kindern den letzten Abend dieser schönen Klassenfahrt gefeiert, indem wir getanzt, gelacht und ganz viel Quatsch gemacht haben. Doch leider ging es am nächsten Morgen nach dem Frühstück und dem Betten abziehen direkt mit dem Bus wieder nach Hause, sodass wir gegen halb 12 Uhr wieder an der Schule von unseren Eltern abgeholt werden konnten.
Das war eine schöne und erfolgreiche Klassenfahrt der Klassen 6a, b und e!
Fabienne Reißig, 6a





