CFS-Skifahrt 2026 nach Mallnitz
Vom 23. bis zum 31. Januar fand die schulische Skifahrt nach Mallnitz statt. Dieses Jahr waren wieder viele Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 7, 9 und Q1, drei Lehrkräfte (Frau Golbach, Herr Berners und Herr Weber-Reddelien) und zwei ehrenamtliche Skilehrer (Markus I und Markus II) dabei. Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus am Abend des 23.01.2026 in Schleiden nach Mallnitz in Kärnten los.
Während der langen Übernacht-Busfahrt haben alle viel gelacht, erste Freundschaften geschlossen und einige Spiele gespielt. Nach und nach schliefen so gut wie alle. Mit aufkommender Morgendämmerung überquerten wir die Grenze zu Österreich. Man konnte die ersten schneebedeckten Berge sehen und die vielen schönen kleinen Dörfer, die im aufkommenden Licht der Sonne strahlten. Am frühen Morgen erreichten wir unsere Unterkunft in Mallnitz.
Nachdem wir unser Gepäck zur Unterkunft gebracht hatten, frühstückten wir das erste Mal gemeinsam und warteten noch etwas, bis die Zimmer bezugsfertig waren. Nachdem wir uns in den Zimmern eingerichtet hatten, ging es auch schon zum Skiverleih und im Anschluss stand der erste Programmpunkt an: Eine Gruppe hatte eine Dorf Rallye erstellt. Wir alle wurden in Gruppen eingeteilt, mussten Fragen beantworten und durchs Dorf zu den gesuchten Orten gehen. Sobald die Rallye vorbei war, gab es die Siegerehrung von den drei besten Teams. Die sagenhaften Medaillen waren zuvor von Schülern der Schule erstellt worden. Nach einem Spiele- und Kennenlernabend ging es dann ins Bett, denn am nächsten Tag erwarteten uns die Pisten schon.
Am zweiten Tag war es endlich so weit und wir starteten zum Skifahren ins Skigebiet Ankogel. Wir standen früh auf, denn um 7:30 Uhr war gemeinsame Frühstückszeit, bei der wir uns auch Lunchpakete für die Piste schmierten. Nach der täglichen Info zum Skitag, zogen wir uns an, schulterten die Ski und ab ging es mit dem Bus zum Skifahren. Die Gruppenaufteilung fand unter dem Leistungsprinzip statt, sodass alle optimale Lernvoraussetzungen in ihren Gruppen hatten. Die Anfänger fuhren zuerst den Teller und Ankerlift, während die Fortgeschrittenen schon zügig mit der Gondel zu den längeren und steileren Pisten hochfahren konnten. Den gesamten ersten Skitag schneite es ohne Pause, sodass wir uns wie in einem Winterwunderland fühlten. Jeden Tag machten wir mittags eine längere Pause, in der wir die Lunchpakete essen und Energie tanken konnten. Danach ging es dann wieder für einige Stunden auf die Piste, bis wir mit dem Bus wieder in die Unterkunft fuhren. Nach dem Verstauen der Skier, dem Duschen und ein wenig Ruhezeit gab es auch schon das gemeinsame Abendessen und der Tag klang bei verschiedenen Aktivitäten im Haus gemütlich aus.
Am zweiten Skitag ging es zum Mölltaler Gletscher. Von der Haltestelle direkt vor unserer Unterkunft ging es mit dem Bus, der Stollenbahn und der Gondel in das nochmals höher gelegene Skigebiet. Bereits die Busfahrt in der tief verschneiten Landschaft war ein Highlight und wurde für das Schießen einiger Fotos genutzt. Nach dem Ablegen der Rucksäcke und dem Aufwärmen in der Gruppe ging es auch direkt wieder los. Hier meisterten alle bereits richtig lange und durchaus steile Skipisten. Und das schon am zweiten Skitag überhaupt – was ein Fortschritt! Der Skitag in der Skihalle machte sich sehr positiv bemerkbar, auch wenn natürlich noch einige Pausen notwendig waren. Die Fortgeschrittenen konnten sich auf neuen Pisten beweisen und ihre Technik verbessern. Nach der alltäglichen Mittagspause, bei der manche vor Ort etwas kauften, ging es zum zweiten Teil des Skitages, den alle wieder für neue Herausforderungen nutzten. Aufgrund der verbesserten Sicht, konnte erstmals auch das Alpenpanorama betrachtet werden und viele Fotos wurden gemacht. Abends fand ein Spieleabend statt, der von einigen Schüler*innen aus der Q1 organisiert worden war.
Der dritte Skitag lief ungefähr gleich ab. Es ging erneut zum Mölltaler Gletscher. Die Sonne schien wieder und es wurde ein Skitag bei echtem Kaiserwetter. Abends wurden Vorträge zu vorab verteilten Themen gehalten. Bereits vor der Skifahrt hatten wir einige Treffen zum Vorbereiten der individuellen Aufgaben, zur gemeinsamen Skigymnastik sowie zur ersten Information zu einigen Themen wie den Klimawandel, den nachhaltigen Tourismus in den Alpen und Wintersportarten.
Am vierten Tag auf Skiern ging es wieder ins Skigebiet Ankogel. Für die meisten Anfänger war dies der erste Tag mit Skistöcken und so gab es für alle wieder einiges Neues zu lernen. Vom Wetter her war es richtig neblig und die Sicht beim Fahren war sehr eingeschränkt, sodass man aufpassen musste, in der Gruppe zusammen zu bleiben. Trotz der eingeschränkten Sicht (man konnte kaum die Pistenbegrenzungen sehen) gab es wieder neue Fortschritte. Auch die Pisten, die am ersten Tag noch viel zu steil und schwierig erschienen, wurden nun in Angriff genommen und gemeistert – auch wenn natürlich der ein oder andere Sturz dabei war. Aufgrund des vollen körperlichen Einsatzes und des Spaßes am Skifahren wurde selbst die schwarze (sprich steile und schwierige) Talabfahrt von fast allen gefahren.
Am vorletzten Skitag ging es wieder zum Gletscher. Leider waren aufgrund starken Windes, Schneefalls und schlechter Sicht nicht alle Lifte geöffnet. Trotzdem nutzten die meisten den extra langen Skitag wieder voll aus. Abends gingen dann viele bereits früh schlafen oder spielten noch etwas zusammen, da sie erschöpft von den Anstrengungen der letzten Tage waren. Bereits bei der Busrückfahrt hatte sich dies angedeutet.
Für den letzten Skitag konnten wir die Gruppen selbst zusammenstellen. Da auch die „Anfänger“ mittlerweile wirklich gut fahren konnten, war dies kein Problem. Auch das Wetter war zum krönenden Abschluss nochmals wirklich ordentlich und die Wolken verzogen sich ab dem Mittag immer mehr, sodass der letzte Tag nochmal voll genutzt wurde und einige gerne noch länger gefahren wären, als der Bus kam. Eine Gruppe stapfte sogar nochmals durch den Tiefschnee zu einer verlassenen Hütte im Wald. Ein weiteres Erlebnis im Schnee.
Die Abreise verlief relativ entspannt, auch wenn wir viel warten mussten und die Busfahrt sich sehr zog. Allen fiel der Abschied schwer. Die Busfahrt war lang, aber wir konnten zwangsläufig ganz gut schlafen und einem Rastplatz etwas zu essen holen. Fast gegen Mitternacht kamen wir in schließlich in Schleiden an und somit war das ganze Abenteuer der Skifahrt auch schon vorbei.
Es bleiben viele schöne Erinnerungen, vielfältige Erlebnisse, tolle (neue) Skikenntnisse und einige neue Freundschaften.
Peter Berners

















