Ein Einblick in die Festtage der alten Römer
Am 01.07.2026 hat der EF-Lateinkurs von Frau Greuel für die Lateinkurse der 7.-10. Klasse einen Projekttag über das Saturnalienfest (Saturnalia) im PZ von der ersten bis zur sechsten Stunde veranstaltet. Bei dem Projekttag bildeten die Schüler*innen Gruppen von jeweils vier Personen und gingen nacheinander durch die unterschiedlichen Stationen
Während des Saturnalienfestes feierten die Römer den Gott Saturn und den Abschluss der Winteraussaat. In dieser Zeit waren die sozialen Hierarchien aufgehoben und man beschenkte sich gegenseitig. Das Saturnalienfest war das wichtigste und ausgelassenste Fest im antiken Rom. Auch aufgrund der Jahreszeit wird dieses Fest manchmal mit unserem Weihnachtsfest mit dem Saturnalienfest verglichen, da es am 17. Dezember für mehrere Tage stattfand.
Es gab unterschiedliche Stationen zum Ausprobieren, Spielen und Informieren und auch einen kulinarischen Stand mit typisch römischen Leckereien. Als kleine Stärkung boten die Schüler der EF den anderen Schülern Baguette an (symbolisch für Stockbrot) mit einem Aufstrich aus Kräutern und Feta- und Frischkäse (Moretum), welcher schon zur Zeit des antiken Festes beliebt war. Die Römer tranken Wein, jedoch blieb der Ausschank in der Schule logischerweise auf Traubensaft beschränkt. Die meisten Spiele, die bei dem Projekttag angeboten wurden, wurden auch schon damals zum Fest gespielt. So bekam man einen guten Einblick in den Alltag der Römer*innen vermittelt. Unter anderem wurden die Spiele Alea (ein Würfelspiel), Delta (ein Wurfspiel mit Nüssen) und Orca (Werfen mit Steinen in ein Tongefäß) gespielt, wobei oftmals Präzision, Geschicklichkeit und auch ein bisschen Glück benötigt wurden. Weitere Stände informierten auch über die wichtigsten römischen Götter und typische Redewendungen beziehungsweise römische Sprüche. Die eigene Kreativität war auch gefordert bei der Herstellung von Duftkerzen und Briefen, weil diese im antiken Rom zu dem Fest verschenkt beziehungsweise verschickt wurden.
Die von den Schüler*innen gebildeten Gruppen traten in einer kleinen Challenge, bei der man in den unterschiedlichen Kategorien Punkte sammelte, gegeneinander an und konnten kleine Preise gewinnen.
Peter Berners









